Wenn etwas in die Welt kommt, weil es nicht mehr zurück kann
Über ein Jahr, in dem ein langer Weg sichtbar wurde. In meinem Buch “Mit den Elohim in der Badewanne. Was, wenn der Tod dich lebendig macht?”, im Netzwerk ONATHA – Tod und Leben verbinden sowie in mir selbst.
✨ 2025 – Ein Jahr zwischen Abschluss und Beginn
Ich habe 2025 als ein Jahr erlebt, in dem Vieles sichtbar wurde, das innerlich schon lange da war.
Ich habe mein Buch veröffentlicht.
Ich habe mich mit ONATHA auf der Messe Leben und Tod in Freiburg öffentlich gezeigt.
Ich habe Lesungen gehalten, Gespräche geführt, Resonanz erlebt. Es gab Begegnungen, Rückmeldungen und Momente, die mich tief berührt haben.
Ich habe geprüft, ob mein Thema sich auch außerhalb meines inneren Kreises trägt. Kann ich auch Gegenwind vertragen? Die Antwort ist: JA.
Vieles, was sich in mir über die Jahre vorbereitet hatte, ist in diesem Jahr nach außen getreten. Und gleichzeitig war spürbar: Das hier ist nicht der Endpunkt. Es ist eine Schwelle.



✨ Ein Jahr, das getragen hat
2025 hat mir gezeigt, dass der Weg trägt. Nicht im Sinne von Leichtigkeit oder Mühelosigkeit. Sondern im Sinne von: Es steht, ohne dass ich es festhalten muss.
Ich habe gemerkt, dass ich mich weniger erklären musste als früher, weil ich innerlich seltener in Rechtfertigung gerutscht bin. Warum ich so arbeite, denke oder schreibe, musste ich mir selbst nicht mehr ständig beweisen.
Das, was im Außen sichtbar wurde, kam aus einer inneren Klarheit heraus, die sich über Jahre aufgebaut hat und in diesem Jahr tragfähig geworden ist, auch wenn sie noch weiter wächst.
✨ Ein Zyklus, der sich geschlossen hat
Rückblickend wurde mir klar, dass 2025 ein Jahr des Abschließens war.
Seit 2017 habe ich aufgebaut, geprüft, ausprobiert, verworfen und neu sortiert. Beruflich, spirituell, in Beziehungen. Ich bin Wege gegangen, habe Felder betreten, bin geblieben, gegangen, zurückgekommen und wieder gegangen.
Dieser Zyklus wollte nichts Weiteres von mir. Er wollte Ehrlichkeit darüber, was noch trägt und was nicht mehr.
✨ Mein Buch – entstanden aus meinem Weg
Ein zentraler Teil von 2025 war die Veröffentlichung meines Buches:
„Mit den Elohim in der Badewanne – Was, wenn der Tod dich lebendig macht? Abenteuer jenseits von Zeit und Raum“
Dieses Buch ist nicht aus einer Idee entstanden. Es ist aus meinem Weg entstanden.
Dieses Buch war ein Höllenritt in Engelsbegleitung. Es hat mich durchgeschüttelt, verwandelt und neu geboren. 16 Monate Schreiben, oft in der Geisterstunde, wenn die Schleier dünn werden. Und immer wieder die Frage: Was passiert, wenn ich mich nackig mache?
Doch genau darin lag die größte Kraft: Dieses Buch wollte durch mich hindurch ins Leben kommen.
Dieses Buch will dich nicht verändern. Doch es wird es, weil du beginnst, dich zu erinnern.
Es ist kein Buch über Engel mit goldenen Flügeln.
Es ist philosophisch, rebellisch und unangepasst, weil Tiefe nicht brav ist.
Denn der Tod ist nicht das Ende, sondern ein Spiegel. Er zeigt uns, was wirklich zählt. Er erinnert uns daran, dass Leben und Tod untrennbar verbunden sind. Sie sind zwei Aspekte desselben Seins. Wenn wir den Mut finden, sie als Einheit zu sehen, verändert sich etwas Grundlegendes.
Schreiben heißt anfangen. Schreiben heißt aber vor allem: bleiben. Statistisch gesehen geben 97 % der Menschen ihr Buchprojekt auf, bevor es fertig ist.
Nur 3 % bringen ihr Buch wirklich zu Ende. 2025 bin ich Teil dieser 3%.
Hast du Lust auf Verbindung und Badewannen-Magie? Dann kannst du mein Buch hier bestellen.






✨ TABU. Und jetzt?
In diesem Jahr ist auch die Tabuwand enstanden. Sie gibt dem Raum, was sonst im Verborgenen bleibt.
Tabus sind laut, auch wenn wir sie verschweigen. Doch wenn du dein Tabu teilst, passiert etwas Magisches: Du schenkst dir selbst Raum. Und du schenkst anderen den Mut, sich ebenfalls zu zeigen. Denn manchmal reicht ein einziger Satz, um nicht mehr allein zu sein.
Mach dein Tabu sichtbar auf der Tabuwand – verpackt in einem digitalen Post-it. Was ist deine Wahrheit? Schreib dein Tabu auf und kleb es dorthin, wo es nicht mehr allein ist.
✨ Der Turm – was sich nicht halten ließ
Zu Beginn des Jahres 2025 hatte ich eine Orakel- und Tarot-Session.
Die Hauptenergie für 2025 war der Turm. Ich habe den Turm nicht als Zerstörung erlebt, sondern als Ende von Konstrukten, die innerlich nicht mehr getragen haben.
2025 hat in meinem Leben nichts eingerissen, was tragfähig war. Aber es hat vieles entfernt, was nur noch aus Gewohnheit bestand. Alte Erwartungen. Unklare Loyalitäten.
Die Hoffnung, dass sich manches irgendwann von selbst klärt.
✨ Was noch einmal sichtbar wurde
In diesem Jahr sind alte Themen noch einmal deutlich geworden.
Familiäre Dynamiken. Erfahrungen von Ausschluss. Nicht-gesehen-Werden.
Dieses Mal fühlte es sich nicht wie „Krise“ an, sondern es kam als nüchterne Erkenntnis:
Ich kann manche Dinge nicht heilen, indem ich sie schönrede. Was ich aber kann: Ich kann sie würdevoll einordnen und mir selbst treu bleiben.
Im Mai habe ich erfahren, dass mein leiblicher Vater bereits 2023 gestorben ist.
Für mich war es mehr ein Abschied von einem Muster als von einer Person: erneut zu spüren aus der Geschichte geschrieben worden zu sein. Am Ende lag die Klarheit, diesen Teil meines Weges nicht länger gegen mich selbst zu wenden. Denn dieser hat mich auf meinen Weg gebracht.
✨ Was sich gelöst hat
Gelöst hat sich:
- die Idee, mich erklären zu müssen
- das Aushalten von Unklarheit aus Loyalität
- das Mittragen von Dingen, die nicht mehr meine waren
- das Bleiben in Feldern, in denen Anspruch und gelebte Realität nicht übereinstimmen
✨ Was geblieben ist
Geblieben sind:
- Ruhe
- Klarheit
- Vertrauen in meinem Wahrnehmung
- Die Gewissheit, wie ich wirken will und wie nicht
✨ Zugehörigkeit als tieferer Kern
In den letzten Wochen ist mir noch etwas sehr Wesentliches klar geworden. Etwas, das viele meiner Erfahrungen rückblickend in ein neues Licht stellt.
Im Kern geht es in meinem Leben weniger um Verbindung, als ich lange dachte und viel mehr um Zugehörigkeit.
Verbindung ist oft der Weg dorthin. Zugehörigkeit ist das eigentliche Ziel:
so sein dürfen, wie ich wirklich bin, ohne mich zu verbiegen, ohne um Beziehung kämpfen zu müssen. Mit dem Gefühl, dass Menschen auch in schwierigen Momenten bleiben und ich gleichzeitig frei sein darf, mein eigenes Ding zu machen, ohne Verbindung zu verlieren.
Diese Erkenntnis erklärt für mich auch, warum mich Nicht-gesehen-Werden immer wieder so tief trifft. Nicht aus einem Leistungsthema heraus, sondern aus einer Sehnsucht nach sicherer Zugehörigkeit.
Und sie erklärt, warum es ONATHA überhaupt gibt.
Dieser Raum ist aus genau dieser Sehnsucht entstanden: ein Ort, an dem Menschen sich zugehörig fühlen dürfen, ohne sich beweisen zu müssen. Echt. Frei. Verbunden zugleich.
Mein Buch ist für mich die Brücke dorthin. Als Erinnerung, weil Worte etwas in Menschen anschwingen lassen können, das längst da ist.
✨ Was ich über mich gelernt habe
Ich habe noch mehr gespürt, dass ich Tiefe aushalte. Auch dort, wo es unbequem wird und nichts schnell aufzulösen ist.
Ich habe gelernt, dass mich “nackig” machen, mich verletzbar zeigen Nähe schaffte und so Verbindung möglich wird.
Ich habe spüren dürfen, dass die Schwingungen meiner Worte andere Seelen erreichen.
Ich habe verstanden, dass Klarheit für mich eine Notwendigkeit ist. Unklarheit kostet mich Kraft. Klarheit gibt mir Ruhe. Selbst dann, wenn sie Entscheidungen nach sich zieht, die nicht leicht sind.
Und ich habe gelernt, dass mein Wirken nicht laut sein muss, um wirksam zu sein.
Ich muss mich nicht anpassen, nicht zuspitzen, nicht inszenieren. Meine Art zu wirken, entsteht aus meiner Präsenz, aus dem Öffnen von Räumen und aus Stimmigkeit im Tun.
✨ Wofür ich dankbar bin
Ich bin dankbar für dieses Jahr, weil es mir erlaubt hat, innerlich ruhiger zu werden und gleichzeitig äußerlich in Bewegung zu sein.
Für Begegnungen, die getragen haben, ohne Erwartungen an mich zu stellen.
Für Gespräche, in denen Tiefe der gemeinsame Boden war. Ich bin dankbar für die Erfahrung, dass Resonanz entsteht, wenn etwas stimmig ist und nicht, wenn es laut „hier“ schreit.
Für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Und für die Geduld, mir selbst Zeit zu lassen, Dinge reifen zu lassen.
Danke Denisa Drachenfrau für dein an meiner Seite sein und die Kreativität zum Leben zu erwecken.
Danke Angela Löhr Expertenbuch Akademie für den gemeinsamen Weg mein Buch in die Welt zu bringen.
Danke Viola Haderlein für das Fotoshooting 50X50+. Sichtbarkeit für Frauen 50+. Ende 2026 wird das Buch veröffentlicht werden – mit vielen weiteren Buch-Heldinnen.
Dankbar bin ich auch für den Rückhalt aus meinem ONATHA Netzwerk.
Ganz besonders auf der Messe Leben und Tod. Danke, dass ihr da ward: Kristen Kamm, Isabelle Dobmann, Doris Schnorbach und Susanne Krauss. Ebenso Danke an das Netz der freien Mystikerinnen und an alle, die den Raum auf verschiedenen Ebenen mitgetragen haben.












✨ Ich bin bereit. 2026 – ein Inside-out-Jahr.
Bereit, Altes würdevoll zu verabschieden.
Bereit, meine Wahrheit zu halten.
Bereit, mich zu verorten als mich selbst, klarer, ganzer, lebendiger.
Für 2026 spüre ich keinen Ruf nach “Mehr”, sondern nach Stimmigkeit. Es wird das Jahr fürs Ganze, also keine halben Sachen mehr.
Ein Jahr, in dem mein Inneres den Takt vorgibt. Ich lebe, was bereit ist.





2 Gedanken zu „Jahresrückblick 2025 – Wenn etwas in die Welt kommt, weil es nicht mehr zurück kann“
Danke für Dich, für deinen Mut nackt zu stehen und Dich nicht zu rechtfertigen für Dich. Danke für dein Buch, dass mit jeder Seite berührt und spüren lässt, was Bestand hat. Danke für an deiner Seite sein und dich an meiner Hüfte spüren. Danke für dich im weiblichen Feld und Herzensdank für den Übergang in 2026 und unseren weiteren Weg im spüren was Leben als Weib dieser Zeit sein kann. Umarmung zu dir Schwester 🫶🏼🥰💃🏼
Danke liebe Claudia. Du hast mit dazu beigetragen, dass ich mutig geworden bin.